Aus der Praxis für die Praxis

Trainingseinheiten mit  unterschiedlichen Schwerpunkten bieten sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene wertvolle Tipps für das Training zu Hause. Während ich selbst mit den Pferden trainiere, kommentiere ich mein Vorgehen und meine Entscheidungen live. So wird Training nachvollziehbar.

Zwischen den Einheiten werden die theoretischen Hintergründe erläutert und es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das Programm am Samstag

Freude am Training

9:00 – Begrüßung
9:30 –  Start ins Clickertraining – Aufbau, Einstieg, Pausen
11:00 – Nützliche Tools: Kopfsenken, Halftergriff, Matte, Targets
12:30 – Mittagspause
14:00 – Trainerspiel – Praktische Übung zum Mitmachen
14:30 – Feine Kommunikation am Seil / Gymnastizierung mit Matten und Pylonen
15:30 – Locken als Trainingstool zum Formen von Verhalten
16:30 – Einstieg in die Freiarbeit / Reiten mit Clicker
18:00 – Abschluss

*Die Praxisdemos finden mit Gastpferden statt. Da sich die Demos auch nach deren Erfahrung / Ausbildungsstand richten, handelt es sich bei dem Programm zwar um die geplanten Themen, jedoch können diese am Veranstaltungstag abweichen. 

 

Start ins Clickertraining

Der richtige Start ins Clickertraining legt die Basis für erfolgreiches Training in der Zukunft. Hier stellen wir die Weichen für ein positives Miteinander. Besonders wichtig, um Stress zu vermeiden und die Motivation in die richtige Bahnen zu legen ist die Höflichkeit.

Dazu gehört vor allen Dingen ein gutes „Standartverhalten“ in Form eines ruhigen Stehens (Nullposition) sowie gute Futtermanieren, die vor allen Dingen auch eine gute Technik des Menschen voraussetzen.

Ganz besonders wichtig ist auch die Gestaltung von Pausen, um ein entspanntes Training zu ermöglichen, sowie ein klarer Anfang und ein klares Ende des Trainings. 

Nützliche Tools im Training – Kopfsenken, Halftergriff, Matte, Targets

Eine Reihe von Verhaltensweisen können im Training nützlich sein. Entweder als „Solo-Lektion“, weil die Lektion für sich selbst schon einen großen Mehrwert hat, oder aber um daraus neues Verhalten zu trainieren.

Das Kopfsenken kann für Entspannung sorgen und später auch bei der Gymnastizierung oder unter dem Reiter eingesetzt werden. Der Halftergriff ist nützlich, falls man das Pferd in einer Situation einmal „sanft begrenzen“ muss und gibt Pferd und Mensch Sicherheit. Unschlagbar ist natürlich die Matte als „Bodentarget“, um Bewegung zu erzeugen, aber auch als zusätzlicher Anreiz und Ausgangsverhalten für verschiedene, gymnastische Lektionen.  Der Einsatz von Targets bietet eine weitere Möglichkeit zum Formen von neuem Verhalten.

Feines Kommunizieren an Seil und Halfter

Im täglichen Umgang und dem Training mit den Pferden spielt die Kommunikation am Seil und mit dem Halfter eine große Rolle. Zwar können wir innerhalb der Trainingsumgebung auch frei kommunizieren, ohne darauf zurück zu greifen, doch im Alltag ist es wichtig, dass unsere Pferde auch das Seil und Halfter als Begrenzung kennen, ohne diese mit unangenehmen Emotionen zu verbinden.

Mit Hilfe von kleinen Übungen und einer klaren Signalgebung, können auch sonst begrenzende Hilfen positiv aufgebaut werden.

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Gymnastizieren mit Matte und Pylonen

Die Matte lernt das Pferd zunächst als Bodentarget kennen, um mit den Vorderbeinen darauf zu stehen. Schon nach kurzer Zeit lässt sich die Matte jedoch vielfältig nutzen: Als zusätzlicher Verstärker zwischen schwierigen Lektionen oder um mit Hilfe von weiteren Matten Bewegung zu erzeugen. 

In Kombination mit Pylonen bietet der Aufbau außerdem hervorragende Möglichkeiten zur Gymnastizierung des Pferdes.

Freiarbeit mit positiver Verstärkung

Das freie Training mit dem Pferd ist keine Frage der Ausrüstung, sondern einer positiven Herangehensweise und richtigen Einstellung. Im Training mit positiver Verstärkung geht es dabei vor allen Dingen darum, sich dem Pferd verständlich zu machen, damit eine Kommunikation entstehen kann.

Dabei gibt es keine Standartvorgehensweise, sondern alles hängt davon ab, was das Pferd schon mitbringt, welchen Charakter es hat, wie seine Einstellung zum Menschen ist.

Hier steht Verständnis und Kommunikation statt spektakulärer Lektionen im Vordergrund.

Reiten mit Clickertraining

Clickertraining bietet nicht nur am Boden eine tolle Unterstützung, sondern ist eine ganzheitliche Trainingsmethode, die ebenso vom Sattel aus funktioniert. Mit positiver Verstärkung lassen sich auch hier über kleinschrittiges und gut strukturiertes Training alle erforderlichen Signale etablieren, um das Pferd auch unter dem Reiter trainieren.

Reiten ist letztlich nichts anderes als Bodenarbeit von oben (Zitat von Alexandra Kurland) und so lässt sich, was wir am Boden vorbereitet haben, problemlos mit in den Sattel nehmen. 

Für die Reiteinheiten wird der Pferdebesitzer sein Pferd unter meiner Anleitung selbst reiten.

Mit Locken und Management fehlerfrei zum fertigen Verhalten

Das Locken mit Futter ist ein unterschätztes Trainingstool. Richtig eingesetzt, ist es eine großartige Möglichkeit, fehlerarm und für das Pferd klar Verhalten aufzubauen. Dabei ist es wichtig, einige Dinge zu beachten, damit wir das Pferd nicht einfach „überreden“, sondern tatsachlich eigenständiges Verhalten trainieren.

Zu Beginn steht eine Kombination aus Locken mit Futter und Management die Basis. Dabei ist die richtige Technik entscheidend, damit die Pferde auch weiterhin höflich und entspannt mitarbeiten können. Am Ende steht das Abbauen des Futters zum Locken und das Ersetzen gegen ein eindeutiges Signal.

Clickertraining war noch nie so einfach zu lernen

Mit meinem abgestimmten Programm der Winterakademie erhältst Du an zwei aufeinander folgenden Tagen theoretisches und praktisches Wissen für einen pferdefreundlichen Umgang und das Training mit positiver Verstärkung!

Ich unterstütze Dich genau da, wo Du es brauchst!